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Kunst & Punsch 2017 Resümee

Das 2. Adventwochenende stand in Ashausen wieder unter dem Motto: Kunst & Punsch. Im Olen Huus, und drum herum, waren 18 Kunsthandwerker mit ihren Arbeiten zu sehen.

Brigitte Sander: Dekoratives und Marmeladen
Irina Koletschka: Yogakissen & Jeanette Peper: Fotografie

Trotz schlimmster Wetterprognose, Sturm, Gewitter und Schauer, haben wir ein wunderbares K & P Wochenende gehabt. Am Sonntagabend gab es sogar ein „Winter-Wonderland“, dazu warme Maronen und leckeren Punsch, einfach wunderbar! Zur besonderen Stimmung haben auch die beiden Musikerinnen beigetragen. Samstag hat Joana Zimmermann mit ihrer glasklaren Stimme begeistert, Sonntag war Katja Kaye mit Country, Folk- und Weihnachtsliedern im „Olen Huus“ zu hören.

Mit einer Hutspende haben die Ashäuser den beiden Musikerinnen für ihr Kommen gedankt. Klasse!

Katja Kaye im Olen Huus
Joana Zimmermann

Traditionell war am Sonntag um 11 Uhr Gottesdienst auf der Tenne, und es war wieder rappelvoll. Mehr als 70 Besucher haben Pastorin Kleinschmidt und dem Kindergospelchor „Sunday Kids“ in dem gemütlichen Ambiente gelauscht. Die Geschichten der Engel auf Erden haben sicher noch viele Besucher in ihren Gedanken begleitet.

Gottesdienst auf der Tenne

Nach kurzer Umbaupause konnte die Ausstellung dann um 12 Uhr wieder geöffnet werden. Zur Stärkung gab es neben leckerem Steckrübeneintopf natürlich die Vick´sche Bratwurst, Grünkohl- Pfanne oder auch Waffeln von Guiseppe Faldetta, und Maroni, angeboten von Rainer Fuchs. Im Café in der guten „Stuv“ haben die Landfrauen und die Damen des Heimatvereins die Besucher mit Kaffee und Kuchen verwöhnt.

Wir freuen uns schon auf Kunst & Punsch 2018, dann zum 15. Mal!!
Dann mit einem Auftaktkonzert am Freitagabend.

Allen Gästen und Freunden des Heimatverein Ashausen wünschen wir ein wunderschönes 2018!

Angelika Szczepaniak

Und hier geht es zu weiteren Eindrücken vom Kunst & Punsch Wochenende!

Kunst & Punsch am 9.+10. Dezember

Am 2. Adventwochenende gibt es in Ashausen wieder eine bunte Ausstellung bei „Kunst & Punsch“. Damit der Besuch ohne Park-Stress möglich ist, gibt es schräg gegenüber am Ortsausgang eine kostenlose Parkmöglichkeit auf der Wiese.

Das Ole Huus wird prall gefüllt sein mit Kunsthandwerk und Musik.
In diesem Jahr werden 18 Kunsthandwerker erwartet, u.a. mit : Keramik, Holzarbeiten, Teddybären, Stoffdesign, Fotografie, Yogakissen, Keramikschmuck, Acrylmalerei, Aquarelle … und, und, und.

Fünf Aussteller sind in diesem Jahr erstmals bei Kunst & Punsch vertreten:

  • Karin Karl aus Stelle präsentiert wunderbare Aquarelle,
  • Kirsten Meyer ist mit ausdrucksstarken großformatigen Acrylbildern auf der Tenne des Olen Huus vertreten.

Besonders zu erwähnen ist die Famile Kröpke/Peper, die mit 3 Familienmitgliedern bei der diesjährigen Ausstellung dabei sein wird

  • Fotografien von Jeanette Peper,
  • Stoffutensilos fertigt ihre Tochter Annemarie und
  • Anne Kröpke wird im „Olen Huus“ ein von ihr verfasstes Kinderbuch präsentieren.

Musikalische Highlights sind an beiden Tagen zu erwarten. Sonntag freuen wir uns auf die Singer-Songwriterin Katja Kaye  mit Folk um 16.00. (Hutspende).

Sängerin, Songschreiberin, Gitarristin – sicherlich nicht nur mit „Every Day Could Be Christmas“.

Hier geht’s zu Katja Kayes Kurzbiografie.

Auch das Café in der Stube ist wieder an beiden Tagen geöffnet. Die Landfrauen und Mitglieder des Heimatvereins werden mit Kuchen und Torten verwöhnen.
Im kleinen Budendorf vor der „Grootdör“ gibt es wieder einiges zu entdecken und allerlei Kulinarisches.
Sonntagvormittag ist um 11 Uhr Gottesdienst auf der Tenne mit dem Kindergospelchor.
Jul-Klapp
Samstag von 14-20 Uhr und Sonntag bis 14.00 Uhr können Kinder kleine Geschenke (müssen nicht neu sein) oder was Gebasteltes im „Olen Huus“ abgegeben, und sich dann selbst mit einer Kleinigkeit aus dem großen Sack überraschen lassen.
Sonntag gegen 15.00 wird der Sack geöffnet !!

 

 

Klassik unterm Reetdach

Das Rotenbek Trio begeisterte im Olen Huus!

Die Mitglieder des Rotenbek Trios

Von Japan über Bulgarien bis nach Spanien und weiter nach Südamerika reichte die Herkunft der Komponisten, deren Werke das Rotenbek Trio jetzt im Olen Huus in Ashausen spielte. Kammermusik vom Feinsten gaben Heike Krugmann, Stefan Rother und Peter Lohse auf ihren Konzertgitarren im Domizil des Heimatvereins Ashausen e.V. zum Besten. Das Konzert in D-Dur von Vivaldi in drei Sätzen stimmte das Publikum auf das abwechslungsreiche Programm ein. „Vier baskische Chansons“ von Jesus Guridi, ursprünglich für Klavier und Singstimme komponiert, hatte in der dreistimmigen Bearbeitung für Gitarre einen ganz eigenen Charme.

Durch die abwechslungsreiche Moderation der Künstler erhielten die Konzertbesucher auch interessante Informationen über die Entstehungsgeschichte der einzelnen Stücke und ihre Bedeutung.

Obwohl einer der Spieler in einem gewaltigen Verkehrsstau steckte, und das Konzert erst verspätet beginnen konnte, tat dies der Begeisterung unter den Besuchern keinen Abbruch. Mit zwei Zugaben, dem Choral „Straf mich nicht in deinem Zorn“ von Johann Sebastian Bach zum Schluss, verabschiedete sich das Rotenbek Trio aus der urigen Spielstätte. Mitglieder des Heimatvereins sorgten bei sonnigem Wetter für eine abwechslungsreiche Bewirtung mit Prosecco, Wein, Bier und Bratwurst. Die Konzertreihe wird in unregelmäßigen Abständen mit verschiedenen Künstlern fortgesetzt.

Vielen Dank an Antje & Volker Klatt für die tollen Fotos!
Mit einem Klick kann man zwischen Vorschaubildern (hier Klick auf’s Bild und das Bild wird groß) und Diashow wechseln.

Pasión por la guitarra

Das Rotenbek Trio kommt am 2. Juli ins Ole Huus!
 
Nach einer Schaffenspause meldet sich das renommierte Rotenbek Trio mit seinem Programm für die klassische Konzertgitarre mit neuen Auftritten zurück. Pasión por la guitarra heißt es am Sonntag, 2. Juli ab 17 Uhr in Dat Ole Huus, Ashausen. Ein Schwerpunkt dieses Konzerts sind spanische und lateinamerikanische Kompositionen. Das Rotenbek Trio spielt u.a. Werke von Albeniz, Granados, Piazzolla und Rizzo.
 
Das Trio besteht bereits seit 1980. Neben den Gründungs-mitgliedern Heike Krugmann und Peter Lohse gehört Stefan Rother seit 2005 dazu. Die Künstler kennen sich seit ihrem Studium an der Musikhochschule Lübeck.
 
Ihr Mentor war Prof. Albert Aigner, der sich auch als Dozent und Mitbegründer zahlreicher nationaler und internationaler Fortbildungskurse für Lehrer und konzertierende Künstler einen Namen gemacht hat.
 
Die Mitglieder des Rotenbek Trios

Krugmann, Lohse und Rother sind vielseitige Musiker und Künstler – als Musikpädagogen, Ensembleleiter, Arrangeure und ambitionierte Gitarristen. Stets bleiben sie ihrem Bestreben treu, stilistisch anspruchsvolle Kammermusik aus allen Epochen zu präsentieren.

Fünf CDs wurden während des Bestehens eingespielt. Viele der darauf enthaltenen Kompositionen sind dem Rotenbek Trio gewidmet, das seinen Namen dem Gründungsort östlich von Hamburg verdankt. Wer sich im Netz auf die Suche macht, findet nur wenige arrivierte Gitarrenensembles – das Rotenbek Trio ist eines von ihnen. Anfang Mai spielte das Rotenbek Trio bereits im ausverkauften Studio E in der Laeiszhalle.

Vor dem Konzert und in der Pause bewirtet der Heimatverein Ashausen e.V. die Gäste mit Getränken und leckeren Sachen.

 
Der Eintritt ist frei – die Künstler freuen sich über einen Beitrag in die Hutkasse.
 

Kunst & Punsch am Olen Huus

Alle Jahre wieder gibt es in Ashausen am 2. Adventswochenende Kunst, Punsch, Live-Musik und vieles mehr. kunstpunsch_plakat_2016Für dieses Jahr haben sich wieder etliche Kunsthandwerker aus der Region angemeldet. Ausgestellt werden u.a. Betonobjekte, Keramiken, Holzfiguren oder auch selbst genähte Kinderkleidung von Henrike Wilckens. Außerdem sind als neue Aussteller Claudia Scholl mit Gestricktem
und Marion Gröne mit Keramikschmuck dabei. Als musikalische Highlights gibt es am Samstag gegen 17.00 Musik von „SaxKonträr“,
Sonntag stimmt die Formation „Pine Alley“ besinnliche und Liebeslieder an, gegen 15.00.
Außerdem gibt es um 11 Uhr einen Gottesdienst auf der Tenne, erneut mit dem Ashäuser Kindergospelchor. In die gute „Stuv“ im Olen Huus locken köstliche Kuchen und Kaffeeduft und im kleinen Budendorf vor der „Grootdör“ gibt es traditionell Punsch und Bratwurst, viele andere Leckereien und auch Kreatives zu entdecken. Und zu guter Letzt heißt es am Sonntagnachmittag um 17.00 : „Kinder, plündert den Tannenbaum !“
Neugierig ?
Die Ausstellung ist geöffnet Samstag 3. Dezember 14-20 Uhr und
Sonntag nach dem Gottesdienst ab 12-18 Uhr.

Ich, dat Ole Huus, erzähle meine Geschichte

Als 2004 die Ausstellung „Kunst & Punsch“ das erste Mal am und im „Olen Huus“ in Ashausen stattfand, war dies für die meisten Besucher die erste Gelegenheit, sich das „Ole Huus“ von innen anzusehen.

Viele waren von dem Charme des Hauses begeistert. In der Zeitung „Unser Stelle“ wurde in der nächsten Zeit das Haus und die Aktivitäten des Heimatvereins Ashausen vorgestellt.

zu Teil 1
Das „Ole Huus“ erzählt seine Geschichte (1)

Das niederdeutsche Fachwerk-Hallenhaus

Das „Ole Huus“ in Ashausen ist ein typisches Zweiständerhaus.

Das von der Giebelseite erschlossene, niederdeutsche Hallenhaus beherrscht vom Zwei- bis Vierständerbau in weiten Teilen Norddeutschlands die Dorfbilder.
In der Grundform stützen zwei Hauptständen jeweils einen Dielenbalken, auf dem wiederum die Dachsparren aufgelagert sind.

Grundrisse-und-Schnitte

Die niedrigen Seitenteile, Kübbungen genannt, dienten als Stallungen und haben beim Zweiständerbau keine konstruktive Bedeutung.

Beim Vierständerhaus wurde die Außenwand auf die Höhe
der Hauptständer gebracht.
Nun ruht der Dielenbalken auf den Hauptständern und den Außenwänden zugleich. Die Außenwände sind nun tragend, was bei Veränderungen berücksichtigt werden muss.

Das Hallenhaus wunde in seiner Längsachse aus sogenannten Gebinden (jeweils ein Ständerpaar mit Dielenbalken und Gespärre/ Dachsparren) zusammengesetzt. Der Gebindeabstand um 3.0 m bildet die Maßeinheit, die in der Fassade (Traufseite) die Abstände der zwischengestellten senkrechten Stiele, verbunden durch waagerechte Riegel, und damit die Proportionen der Gefache. (Ausmauerungen und Öffnungen) vorgab.
Das innere Gefüge des Hauses ist nach außen sichtbar. Die Hauptständer und Dielenbalken zeigen vor allem am Giebel das Tragegerüst. Streben belegen die konstruktiv notwendige Aussteifung.
Der „Hahnenbalken“, d.h. die obere Querverbindung der Sparren, wurde oft durch eine größere Holzstärke – ebenso wie der Dielenbalken über der „Grotdör“ – durch Farbigkeit und Inschrift hervorgehoben. Der Wirtschaftsgiebel war zugleich der Schaugiebel des Hauses zur Straßenseite.