gereimte Gedanken zum „Olen Huus“

Dat Ole Huus hat so viel erlebt,
davon hier nun ein bisschen in Reimen steht.

Dat ole Huss-Gedicht

Dat Ole Huus

Dat Ole Huus ist wirklich olt, ja alt
schon eine ganze Zeit ganz leer und kalt.
Vor vielen Jahren noch voller Leben,
doch irgendwann alles aufgegeben.
Kein Schwein, keine Kuh und auch kein Pferd,
kalt bleibt in der Küche jetzt der Herd.
Es riecht nicht mehr nach Heu und Stroh,
darin früher der Knecht und die Magd ganz froh
ein bisschen tollten, mal so und mal so.

Selbst der Hahn jagte hinter der Henne
immer wieder durch die Tenne
und musste sie sich oft mal ducken,
dann fing sie auch bald an zu glucken.
Die Bäuerin und der Bauer haben mit aller Kraft
für die Familie zum Leben sich etwas geschafft.
Vom frühen Morgen bis abends spät
die Felder beackert, das Korn wurde gesät.

Doch irgendwann, so ist es im Leben,
mussten sie wahrscheinlich alles aufgeben.
Bald war das Haus dann leer,
ein und aus ging keiner mehr.
Es war keiner mehr da mit freundlichem Gruß,
man spricht jetzt nach Jahren vom Olen Huus.

Der Ziehbrunnen vor dem Olen Huus,
die lange Stange hoch auf, wie zum Gruß,
an alle, die hier vorbei fahren und gehen,
aber keinen mehr Wasser holen sehen.

Eine ganze Zeit konnte man sehen, wie schlecht es mir geht.
Das Dach wurde immer schlechter, zu alt war das Reet.
Zum Glück wurde der Heimatverein gegründet.
Für jeden mit dem Gedanken,
das Ole Huus zu schützen und es wieder zu beleben.
Dann wurde das Ole Huus vom Besitzer übernommen.
Jetzt konnten die Mitglieder zum Arbeiten kommen.

Der Heimatverein mit seinem starken Willen
möchte das Ole Huus wieder mit Leben erfüllen.
Mit viel Fleiß und mit viel Mut
wird jede Arbeit immer gut.
Durch die vielen großen Spenden
konnte man so manche Arbeit vollenden.

Das Ergebnis ließ nicht lange auf sich warten
und man konnte zur ersten Veranstaltung starten.
Man war sich einig im Verein,
ein Weihnachtsmarkt sollte es sein.
Bekannte Kreative aus der Region
stellten unter dem Titel “Kunst und Punsch” ihre Werke aus
und viele Besucher füllten das Haus.

Auch die Landfrauen halfen fleißig wie die Bienen,
mit dem “Huuscafe” etwas für den Verein mit zuverdienen.
So mancher erfüllte sich seinen Wunsch,
danach eine Bratwurst, dazu einen Punsch.

Etwas Musik, es wurde auch gesungen,
es war auf jeden Fall alles gut gelungen.
Jetzt wird das Leben im Olen Huus erhalten,
neue Ideen zu bringen und bald zu veranstalten.

Durch meine Freundschaft mit Erika und Klaus-Dieter Klose aus jungen Jahren
habe ich erst alles von Ashausen erfahren.
Ich komme seit Jahren auch gerne zum Flohmarkt hierher,
daher kenne ich auch Reinhard Behr.
Ich bewundere sein Wissen und Können, auch all seine Kraft,
ich wünsche ihm, dass er es noch viele Jahre so schafft.

Ich hoffe, es soll noch recht lange so weitergehen,
wir werden es in den nächsten Jahren ja sehen.

In Freundschaft
Horst Kaczmareck

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