Ein kleiner Bericht vom Buurnreken

Wie gewohnt up platt eröffnete Reinhard Behr, erster Vorsitzender des „Heimatverein Ashausen“, am 26. Februar das Buurnreken. Gut 80 Ashäuser Bürgerinnen und Bürger lauschten zunächst Robert Isernhagen, der als stellvertretender Bürgermeister nicht nur einen Rückblick auf das Geschehen in der Gemeinde Stelle im letzten Jahr gab, sondern auch einen Ausblick auf das, was kommen wird. Ausbau der Bahnstrecke („Dialogforum Schiene Nord“), Neubaugebiete, Aldi-Zentrallager, Nahversorgung in Ashausen, Flüchtlingsunterkünfte, Autobahnsanierung seien hier als Stichworte genannt. Im Anschluss berichteten Vertreterinnen der beiden Kindergärten (DRK Kindergarten und integrativer Waldorfkindergarten „Kleiner Prinz“) über ihre Arbeit. Herr Reinhardt von der Steller Polizei-Dienststelle gab einen kleinen Einblick in seine vielfältige Arbeit. Er betonte, niemand solle sich scheuen, Auffälligkeiten bei der Polizei zu melden – sollte die Steller Dienststelle unter #3721 nicht besetzt sein, werden alle Anrufer direkt nach Winsen umgeleitet.
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Weiter ging es nun mit den Ashäuser Vereinen wie dem MTV Ashausen, den Faslamsbrüdern, den beiden Boßelclubs „Smiet wech“ und den „Pink Ladies“,  dem Heimatverein Ashausen, der IG Flohmarkt, dem Schulverein der Grundschule Ashausen und dem Gospelchor „Wings Of Faith“. Aber auch die örtliche Feuerwehr, die Jagdgenossenschaft, der Ortsverband des DRK, der Wasserverband, die SPD und die Vikarin der Kirche kamen zu Wort und berichteten über vergangene und zukünftige Aktivitäten.

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Reinhard Behr vom Heimatverein Ashausen bedankt sich bei Jan Bauer (links) vom DRK mit einem kleinen Präsentkorb mit örtlichen Leckereien.

Zum Abschluss berichtete Jan Bauer vom DRK Kreisverband Harburg-Land über seine Erfahrungen in der Flüchtlingsarbeit. Wie Herr Isernhagen schon zu Beginn der Veranstaltung deutlich machte, ist zu erwarten, dass 2016  im gesamten Gemeindegebiet 400 Flüchtlinge untergebracht werden müssen. So ist es abzusehen, dass auch in Ashausen eine Unterkunft entstehen wird – wo, das hat der Landkreis noch nicht abschließend entschieden. Herr Bauer betonte, dass, auch wenn nicht immer alles perfekt liefe, die große Herausforderung im Landkreis Harburg aus seiner Sicht recht gut gemeistert werden würde.

Bericht aus dem Winsener Anzeiger 29.02.2016.

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