Flursteinsetzung zum 16. Gründungstag des Heimatvereins

Der Kälte zum Trotz, aber bei überwiegend trockenem Wetter, konnten ca. 60 Teilnehmer den diesjährigen Flurstein am Holtorfsloher Weg einweihen.

Reinhard Behr und die Stifter (Brigitte Ehlers-Grelck, Peter Grelck & Ingrid Schreer) begrüßten alle Anwesenden und freuten sich über die zahlreich erschienenen Gäste.

Der Vorsitzende des Heimatvereins und die Stifter (v.l. Reinhard Behr, Brigitte Ehlers-Grelck, Ingrid Schreer und Peter Grelck)

Als Vorsitzender des Heimatvereins erläuterte Reinhard Behr die geschichtlichen Hintergründe der Flursteine in Ashausen. Anschließend wurde der Stein und die dazugehörende Infotafel von den Stiftern und dem Vorsitzenden unter großem Applaus enthüllt.
Peter Grelck fügte in seiner kurzen Ansprache noch persönliche Beweggründe zur Stiftung und die Historie des einzuweihenden Steins hinzu. Dieser Stein (siehe Fotos) ist vor Jahren bei Bauarbeiten auf dem Grundstück der benachbarten Familie Andersen gefunden worden und stammt aus der Eiszeit.

Die Flur „An´n Abenbarg“ (Aben = Ofen) wurde erstmals 1607 erwähnt und umfasst eine Fläche von ca. 30 ha. Die höchste Erhebung der Flur mit 51 m liegt an der Gemeindegrenze zur Gemarkung Scharmbeck. In diesem waldreichen und teilweise lehmigen Gebiet wurden Bruchstücke von Lehmöfen (daher auch der Begriff „Ofenberg“) aus vorgeschichtlichen Besiedlungen gefunden.

Die Freude über den nunmehr 16. Flurstein war groß und die anwesenden Gäste wurden mit allerlei Getränken und leckeren Suppen von den Gastgebern verköstigt.

Petra Göring, als zweite Vorsitzende des Heimatvereins, verwies noch einmal darauf, dass ihre Tochter im Siebdruckverfahren wieder T-Shirts mit dem Heimatvereinslogo erstellt. Petra Göring nahm Bestellungen entgegen und erläuterte, dass auch noch kurzfristig Bestellungen per E-Mail (info@ashausen.info) oder telefonisch bei Kati Domroes (04174-593071) möglich seien. Ebenso durfte ein bisschen Werbung für den Heimatverein nicht fehlen. Thomas Götze hatte Mitgliederanträge dabei und dankte allen für ihr Engagement.

Bei interessanten Gesprächen und Schlehenschnaps klang der Abend aus, vielen Dank den Stiftern/Gastgebern.

Impressionen der Flursteinsetzung
Aus dem Winsener Anzeiger vom 2.5.2017

Aus dem Winsener Anzeiger vom 2.5.2017

4 Gedanken zu „Flursteinsetzung zum 16. Gründungstag des Heimatvereins“

  1. Danke für Eure Mühe, den Artikel zu verfassen. Es hat sich ein „kleiner“ Fehler eingeschlichen: Ich habe bezüglich des Entstehungsdatums des Flursteins von der Eiszeit und nicht von der Steinzeit gesprochen. Aber was machen da meine Vermutung, dass er ca. 50.000 Jahre alt ist gegenüber von etwa einer Million Jahre denn schon aus(!?)

  2. Kompliment an den rührigen 1. Vorsitzenden Reinhard Behr.
    Steine haben etwas erhabenes und sind für die Ewigkeit, besonders wenn sie beschriftet sind, finden sie Beachtung.

    Meine Frage : Wer kann die Steine beschriften, kann man das
    beschriften selbst erlernen ( als Hobby).

    1. Hallo Herr Putensen,
      vielen Dank für Ihr Lob. Die Steine werden von einem ausgebildeten Steinmetz bearbeitet. Ob man das als Hobby erlernen kann, können wir Ihnen leider nicht sagen. Beste Grüße aus Ashausen.

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